• Was Unfallgeschädigte erwartet

    Womit Sie als Unfallopfer in Deutschland rechnen müssen

    (sämtliche Punkte sind dokumentiert):

        • A K T U E L L: Die tschechische Justiz weigert sich bis Ende August, Schriftstücke in einer dem Klager verständlichen Sprache zu übermitteln, obwohl dies die tschechische Zivilpozessordnung vorschreibt und auch das europäische Recht.
        • Die deutsche Justiz verweigert Prozensskostenhilfe PKH (Antrag vom Jan 2012 bei Klage gegen die Altanwälte) beim LG Weiden, weil die europäische Verbraucherschutzverordnung (Klage am Wohnsitz des Geschädigten) angeblich nicht greife, Beschwerden eingelegt, die liegt nun beim OLG Nürnberg – die beantragte Beiordnung eines Anwalts laut ZPO ist nicht thematisiert vom LG.) Zudem bemängelt des LG, dass zur Klage in Tschechien keine Information vom Kläger vorgelegt wurden – genau diese hat der Kläger nicht und das ist u.a. Gegenstand der Klage gegen die “Altanwälte”, weil diese über das Verfahren nicht zureichend  informiert haben.
        • Am Gründonnerstag 12.4.2012, 23.55 bekommt ein Unfallgeschädigter die Auskunft von seinem tschechischen Anwalt: Bis zum 17.4.2012 – also einen Arbeitstag – hab der geschädigte Zeit, sich einen neuen tschechischen Anwalt zu suchen, der den Fall prüfen könne und innerhalb eines Tages Revision einlegen kann gegen das Urteil vom 28.2.2012 – das der Geschädigte nur in einer unverständlichen Fremdsprache kennt. Der ADAC Rechtschutz hat den Kontakt vermittelt zu diesem Anwalt, der einen Arbeitstag vor Fristablauf dies dem Mandanten mitteilt!
        • Am 28.2.2012 sollte wieder einmal ein Gerichtstermin stattfinden, in dem über die eingeklagten Ansprüche entschieden werden sollte. Den Unfallgeschädigten wurde trotz Nachfragen weder Ort noch Zeit des Gerichtstermins mitgeteilt. Aktuell zum 4.4.2012, 16.33 Uhr, nach 38 Tagen haben die Geschädigten – trotz Nachfragen bei den Anwälten in Deutschland und Tschechien –  Auskunft über wahrscheinlichen Ausgang  des selben erhalten (schriftliche Ausfertigung liegt nur un tschechischer Sprache am 13.4.2012  vor, wir sprechen kein tschechisch, der ADAC Rechtsschutz lehnt eine Kostendeckung für die Übersetzung des Urteils ab.): Alle Ansprüche abgewiesen, weil nicht begründet (Es ist mir nicht bekannt, was die Anwälte bei Gericht eingereicht haben, sie verweigern die Akten, kein Schadenersatz für die einkommenslose Zeit in den Kliniken (selbstständig, da zahlt die Krankenkasse erst nach 42 Tagen Krankengeld!), kein Schmerzensgeld für Schwerbehinderung und 100% Erwerbsunfähigkeit, keine Fahrtkosten für medizinische Behandlung (ca. 250 Euro monatlich), deutsche Unfallopfer in der Tschechischen Republik sind rechtlos! Informiert hat der ADAC Rechtsschutz durch ein Schreiben, das er bereits am 2.3.2012 von der tchechischen Anwältin erhalten hatte, am 4.4.2012. Die verantwortliche Kanzlei hat der ADAC-Rechtsschutz empfohlen und die bereits früher kaum vorhandene Auskunftsbereitsschaft der Kanzlei ist der Rechtssschutzversicherung bekannt, diese sieht keinen Handlungsbedraf, stattdessen verweigert diese die Kostendeckung für eine Klage gegen Verjährung von Ansprüchen, so dass die Ansprüche weiter täglich verjähren (tschechisches Recht). Die Anwälte der Unfallgeschädigten habe es bis heute (10 Jahre) versäumt, eine Erklärung der haftenden Versicherung zu verlangen, dass diese auf die Einrede der Verjährung verzichtet, bis heute ist den Geschädigten nie mitgeteilt worden, welche Ansprüche sie nach tschechischem recht (Unfallort) hätten, es hieß immer nur, er gelte tschechisches Recht, da gelten Ansprüche nach deutschen Recht nicht, was aber Ansprüche nach tschechischem Recht wären – die Anwälte schweigen, ohne Kenntnis des Anspruchaber keine qualifizierte  Forderung möglich !
        • März 2012: Die Allianz Versicherung zahlt der Krankenkasse der Unfallgeschädigten vorbehaltlos seit 2002 bis heute jeden Cent der Behandlungskosten, inzischen ein sechsstelliger Betrag, den Geschädigten selbst nichts!
        • Sie müssen sämtliche unfallbedingten Aufwendungen, Einschränkungen, Ausgaben dokumentieren und von unabhängigen Zeugen bestätigen lassen und jede Ihrer Behandlungen als unfallbedingt vom Arzt testieren lassen, Sie werden trotzdem nur einen Teil von der gegnerischen Haftpflicht ersetzt bekommen (Allianz Versicherung zahlt z.B. Infusionen nicht, obwohl Sie Ihr behandelnder Arzt angewendet und als unfallbedingt testiert hat und diese schmerzlindernd notwendig sind).
        • Sie müssen mit dem Tag des Unfalls sämtliche elf Sozialgesetzbücher, das BGB, das StGB und die erlassenen Vorschriften und Urteile kennen und  befolgen – tun Sie das nicht, handeln Sie gesetzwidrig und werden sanktioniert (Auskunft der ARGE).
        • Sie müssen sich innerhalb kürzester Zeit in die aktuelle Rechtsprechung zum Gesundheitswesen, zum Sozialversicherungsrecht, zum Schadensrecht, zum Verkehrsrecht und die entsprechenden Gesetze und juristischen Fachbegriffe einarbeiten, damit Sie beurteilen können, ob die gegnerische Versicherung Sie nicht um Ihre Ansprüche bringt – Ihre Anwälte werden das nicht tun!
        • Wenn sich staatliche Organe und Behörden nicht an die Gesetze halten, so  „liegt das nicht in der Kontrolle des Staates“ (Zitat aus einem Schreiben der Behindertenbeauftragten an eine Unfallgeschädigte).  Und Sie denken, wir seien ein Rechtssstaat?
        • Sie können auch dann vor Gericht und zu Gutachtern gezwungen werden, wenn Ihnen die Anreise – ärztlich bescheinigt – starke Schmerzen (körperlich) verursachen wird (Attest und tatsächlicher Vorgang dokumentiert).
        • Sie haben kein Recht auf einen Anwalt, wenn Sie sich diesen nicht leisten können – z.B. Klage vor dem Sozialgericht (Gesetz).
        • Sie müssen damit rechnen, dass die Versicherung des Unfallverursachers Ihnen über mehr als neun Jahre keinerlei Lohnausfall bezahlt, auch wenn Sie vorher im Öffentlichen Dienst waren und ihre Einkünfte deshalb gut dokumentiert sind und Sie als Unfallfolge 100% erwerbsunfähig nach Feststellung der Deutschen Rentenversicherung und deren Gutachter sind (Allianz Versicherung).
        • Sie müssen damit rechnen, dass 750 Euro Schmerzensgeld für eine zertrümmerte Wirbelsäule, 400 Tage Krankenhaus- und Rehaaufenthalt sowie Erwerbsunfähigkeit von Ihrem Anwalt, der Rechtsschutzverischerung und der gegnerischen Haftpflichtversicherung als angemessen betrachtet werden und ein Gericht auch nach neuneinhalb Jahren noch keine Entscheidung getroffen hat. Die Verfahrensdauer widerspricht den Urteilen des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, Ihre vom Rechtsschutz empfohlenen Anwälte werden diese Urteile ebenso ignorieren wie die Rechtschutzversicherung die Kostendeckung für einen Anwaltswechsel zustimmen wird.
        • Sie müssen damit rechnen, dass Sie weder Lohn oder Gehalt, Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe, Sozialhilfe, Krankengeld, Rente etc. bekommen und auch nicht mehr krankenversichert sind, da niemand zuständig ist, auch wenn Sie vor dem Unfall als Angestellter gearbeitet haben (Fall tatsächlich passiert und dokumentiert).
        • Sie werden zu zahlreichen Gutachtern vorgeladen werden, die Sie als Simulant ansehen, weil Sie sich einen geldwerten Vorteil erschleichen wollen, wie dies auch die Richtlinien zur Begutachtung der DRV teilweise vorsehen. Ärztliche Befunde oder MRT-Berichte werden dabei ignoriert. Gegen diese Gutachten können Sie de facto nicht vorgehen und Sie werden auch gegen Ihren ausdrücklichen schriftlichen Willen weiterverbreitet, z.B. von der Deutschen Rentenversicherung.
        • Sie müssen damit rechnen, dass amtliche Schreiben einer deutschen Gemeinde, der Deutschen Rentenversicherung etc. von der gegnerischen Versicherung nicht als Beweis anerkannt werden (ALIGANS Versicherung).
        • Sollten Sie einen Anwalt über eine Rechtschutzversicherung haben, müssen Sie damit rechnen, dass er Ihnen absichtlich falsche oder keine Auskünfte erteilt und die Rechtschutzversicherung Ihnen dennoch einen Anwaltswechsel verweigert, beispielsweise Verhandlungen mit der Versicherung vortäuscht, ohne dass diese stattfinden, was schließlich zur Verjährung ihrer Ansprüche führen wird (Fall dokumemntiert).
        • Sie bekommen den zeitlichen Aufwand für Arztbesuche, dem Erstellen von Belegen und Abrechnungen (jedes Medikament, jede Fahrt, jede unfallbedingte Ausgabe)  nicht erstattet, auch wenn sie dafür 700 Stunden im Jahr aufwenden, was etwa einem Halbtagsjob entspricht – dies ist nach Auskunft des Anwalts und der Versicherung kein Schaden und kein Aufwand (Fall dokumentiert)!  Auch wenn Freunde ihre Freizeit oder Arbeitszeit opfern, ist dies nicht erstattungsfähig, wird Ihnen ihr Anwalt sagen.
        • Sie müssen damit rechnen, dass medizinische Akten oder Videoaufzeichnungen der Sie behandelnden Kliniken plötzlich verschwinden (Fall für eine Klinik dokumentiert).
        • Sie müssen damit rechnen, dass die gegnerische Haftpflichtversicherung nicht weiß, was ein GdB (Grad der Behinderung) von 60 % ist (ALIGANS Versicherung fragt dies sechs Jahre nach dem Unfall).
        • Sie müssen damit rechnen, dass die Versicherung die Differenz aus Ihrem Bruttolohn und der Bruttorente nicht berechnen kann (ALIGANS Versicherung nach Vorlage der Lohnabrechnung des Arbeitgebers und dem Bescheid der Deutschen Rentenversicherung laut Auskunft des eigenen Anwalts, der dies dabei bewenden lässt).
        • Sie können von einem Gutachter jederzeit schwer verletzt werden, z.B. indem Sie nach Aktenlage arbeitsfähig geschrieben werden, zwei Tage später zusammenbrechen und wegen vollständiger körperlicher Erschöpfung und erheblichen Schmerzen für zwei Wochen im Krankenhaus liegen. Für den Gutachter blieb dies ohne Konsequenzen, ebenso für die ihn beauftragende Institution (Fall dokumentiert).
        • Sie werden lebenslänglich an die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers gebunden sein und von deren guten Willen auf Zahlung von fortlaufend anfallenden medizinischen Kosten abhängig sein. Aufwendungen werden Sie Jahre vorfinanzieren müssen, da erst nach Klageerhebung und langwierigen Gerichtsverfahren über die Berechtigung Ihrer Forderung entschieden wird – wenn Sie sich das nicht leisten können, müssen Sie eben sterben (Hinweis des eigenen Anwalts, so sei das Recht eben).
        • Sie müssen damit rechnen, dass Sie bei Allem stets in Vorkasse gehen müssen, sei es bei medizinischen Zusatzleistungen oder Mehraufwendungen aufgrund von Unfallfolgen oder bei Fahrten zum Arzt, da ein Schaden erst entsteht, wenn ein Vermögensverlust eingetreten ist (Argumentation der ALIGANS und des eigenen Anwalts), Hilfeleistungen von Freunden, denen Sie eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen, sind nicht erstattungsfähig.
        • Sie müssen damit rechnen, dass Kliniken die Operationsberichte über zwei Jahre nicht herausgeben, auch nicht an Ihre behandelnden Ärzte (Fall dokumentiert).
        • Sie müssen damit rechnen, dass Sie in 20 oder 30 Jahren eine deutlich geringere Rente haben werden und die Differenz dann, in 20 oder 30 Jahren, erneut bei der Versicherung einklagen müssen, weil der Schaden erst dann eintritt (Argumentation des vom Automobilclub Rechtsschutz empfohlenen Anwalts und der Allianz Versicherung).
        • Sie müssen damit rechnen, dass die gegnerische Versicherung Sie psychisch ruiniert, indem sie die Regulierung über Jahre verzögert, ständig neue Beweise fordert, die Kausalität bestreitet, Sie finanziell austrocknet und damit finanziell ruiniert, denn je früher Sie aus dem Leben scheiden, umso billiger wird es für die Versicherung. Die Versicherung wird dies selbstverständlich bestreiten.
        • Sie müssen Ihre Anwälte (Korrespondenzanwalt bei Auslandsunfall und Ortsanwalt, beide vom Autombilclub Rechtsschutz empfohlen) beständig auffordern zu handeln, doch auch dies wird wenig nutzen, schließlich werden nach Jahren Ihre wesentlichen Schadensersatzansprüche (Schmerzensgeld, Erwerbsschaden/Lohnausfall, etc) verjährt sein, wie Ihnen Ihr Anwalt dann mitteilen wird.
        • Sie müssen damit rechnen, dass Ihr eigener Anwalt (vom Automobilclub Rechtsschutz empfohlen) von Ihnen Beweise fordert, dass Sie nach dem Unfall tatsächlich im Krankenhaus waren,  trotz aller vorliegenden Gutachten, aus denen das hervorgeht.
        • Sie müssen damit rechnen, dass die Rechtschutzversicherung Ihnen mitteilt, es sei normal, dass Anwälte die Kosten eines Verfahrens mit siebenstelliger Schadenshöhe neun Jahre vorschießen und zwischendurch nicht mit der Rechtschutzversicherung abrechnen (So geschehen von der Automobilclub Rechtschutzversicherung).
        • Bei mangelhafter Arbeit Ihres von der Automobilclub Rechtschutzversicherung empfohlenen Anwalts lehnt diese trotzdem die Kostendeckung für einen Anwaltswechsel mehrfach ab, wenn dies mit Mehrkosten verbunden sein sollte. Die Automobilclunb Rechtsschutzversicherung wird Ihnen auch zusichern, dass die Arbeit Ihres Anwalts nach rechtlicher Prüfung in Ordnung sei. Die Kosten werden Sie aber erst nach Verschwinden des Anwalts kennen (255,30 Euro für neun Jahre Tätigkeit inkl. Gerichtskosten!). Nun wissen Sie, warum dieser mangelhaft gearbeitet hat und können auch die Leistungsfähigkeit der Automobilclub Rechtschutzversicherung einschätzen – leider sind Ihre wesentlichen Ansprüche dann verjährt und Sie müssen ein neues Verfahren gegen diese Anwälte bezahlen.
        • Wenn Sie nun den Eindruck haben, all das ist ein Verstoß gegen die Menschenwürde und gegen das Grundgesetz, dann mögen Sie Recht haben, aber ohne erhebliches Vermögen werden Sie niemanden finden, der Ihnen zu diesem Recht verhilft, es sei denn, Sie verfügen über sehr großzügige finanzielle Mittel, sehr viel Energie und sehr viel Zeit (Die juristische Abteilung der deutschen Botschaft in Tschechien meint, in diesem Fall seien drei oder vier Spezialanwälte gefragt, deren Namen man kenne, aber nicht nennen möge – Schreiben liegt vor).
        • Sie können nicht davon ausgehen, dass Ihre Anwälte Ihre Interessen vertreten. Es kann sein, dass Ihnen Ihr Anwalt mitteilt, ” der Automobilclub (Anm.: gemeint dessen Rechtsschutzversicherung) habe ihn nicht beauftragt, diese (Anm.: die Schadenersatzanspüche) zu prüfen” (Zitat aus Anwaltsschreiben).  Ihre Aufträge und Interessen sind dann nicht relevant.
        • Wenn Sie den Eindruck haben, es wäre besser, einen Unfall nicht zu überleben, um sich fortdauernde psychische und körperliche Qualen zu ersparen, kann ich das durchaus nachempfinden.

    Theoretisch können Sie gegen jeden einzelnen Fakt klagen, dazu sollten Sie aber über eine gute psychische und physische Gesundheit verfügen, viel Zeit sowie umfangreiche Finanzmittel haben und gute Anwälte in den verschiedensten Fachgebieten kennen. Für sämtliche dargestellten Situationen liegen Fakten mit Belegen vor, die Liste wird ergänzt.

    Unfallopfer rechtlos

    Wie rechtsschutzversicherte Unfallopfer rechtlos werden
    18 Euro